GIT als Versionsmanagement

Webentwicklung und Datensicherungen gehen heutzutage Hand in Hand. Dabei kommt es in bei Teamprojekten immer wieder zu Komplikationen, wenn es um gleichzeitiges Arbeiten an Daten / Dateien geht. Mit Hilfe einer Versionierungssoftware kann dem ein Riegel vorgeschoben werden. Alle am Projekt beteiligten erhalten immer die aktuellste Version einer Datei und beim zusammenfügen von Arbeiten prüft GIT automatisch, welche Veränderungen in den einzelnen Daten vorgenommen wurden.

Was braucht man alles, um seine Projekte unter Versionskontrolle zu stellen?

Man muss Grundsätzlich überlegen, ob man GIT mittels Konsolenbefehlen oder mit einer Windows/Mac Anwendung wie SourceTree einsetzen möchte. . Zudem kann man sich auch noch entscheiden, wo man seine Projekte online ablegen möchte. Hier bieten sich zum Beispiel GitHub oder BitBucket an. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Anzahl der Teilnehmer an Ihrem GIT Projekt.

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Vorstellung & Vergleich GitHub und BitBucket?

GitHub und BitBucket sind Anbieter, die das Hosten und Verwalten der Website Versionen und Änderungen (Repository) übernehmen. Diese sogenannten Repositories können von überall abgerufen und auf Wunsch wiederhergestellt werden. Man hat so einfach eine Übersicht über alle gemachten Änderungen und sieht auf einem Blick, welche Dateien dies Betrifft.

Jedoch ist nicht alles Gold was glänzt.

Entwickelt man im kleinen Kreis mit maximal 5 Mitgliedern, so kann man auf BitBucket zurückgreifen. Der Service ist bis zu 5 Usern kostenfrei. GitHub bietet auch einen kostenfreien Service, jedoch kann man hier sein Repository nicht als Privat kennzeichnen, um den Zugriff von anderen Nutzern im Internet zu schützen. Allerdings kann man hier mit unbegrenzt vielen Mitgliedern zusammenarbeiten. Hier geht das Plus für Einsteiger eindeutig an BitBucket. Wird die Entwicklung jedoch komplexer und es müssen mehr als 5 Projekt erstellt werden, sollte man auf GitHub zurückgreifen, da hier bereits 10 Private Repositories (Projekte) schon für 10$ zu haben sind.

GitHub
ab 7$Monat
  • kostenfrei, aber nicht Privat
  • SSL Verschlüsselt
  • unbegrenzte Teilnehmer
  • kein Mercurial
  • Einfache Bedienung
  • in kostenfreier Variante keine privaten Repository
  • Mitglieder: unbegrenzt
  • riesige Community

Fazit

Wie man sieht, unterscheiden sich beide Anbieter kaum.
Es ist eher eine Glaubens- und Kostenfrage, was man nutzen möchte. Wer jedoch für sich und seine Projekte ein einfaches und kostengünstiges Modell sucht, der ist mit BitBucket.org auf der richtigen Seite. Man kann einfach und schnell seine Daten sichern, und später auch anderen per download Zugang gewähren.  Also ideal für kleine Unternehmen und Freelancer mit einer Teamgröße bis zu 5 Leuten. Zudem kann man auch seine Projekte bei Bitbucket verwalten und intern nutzen, und als neuen Remote Github zu Veröffentlichung nutzen.
Dazu pusht man dann nur noch seinen fertigen Master/Release zum neuen Remote (z.B.: Origin2) für Public.

Links:

www.gibhub.com | www.bitbucket.org

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